Mag. Sandra Gathmann

Profil

Persönlicher Zugang

Persönlicher Zugang

In der Begleitung von Menschen sind Respekt und Wertschätzung vielfältigster Lebensgestaltungen, Perspektiven und Wertebilder unerlässlich.

Doch ob unausgesprochen oder nicht sind auch BeraterInnen und TherapeutInnen als Menschen nicht völlig „wertneutral“ und färben damit unweigerlich – bewusst oder unbewusst- den Beratungsprozess.

Was gilt als „gute“ Sexualität und was nicht? Wie werden „Störungen“ definiert und wo beginnen sie? Was ist „behandlungsbedürftig“ - und wer bestimmt das? Im Sinne der Transparenz möchte ich Sie im folgenden Abschnitt mit einigen persönlichen Leitlinien vertraut machen.

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Mag. Sandra Gathmann
  • Dipl. Sexualtherapeutin
  • Dipl. Sexualberaterin & -pädagogin
  • Dipl. Psychologin

Persönliche Leitlinien

Für mich ist jedeR als (sexuelles) Wesen so einzigartig wie ein Fingerabdruck- in seinen/ihren Bedürfnissen, Phantasien, Erfahrungen und Werthaltungen. Entscheidend ist daher weniger, was jemand (sexuell) tut/ nicht tut, sondern wer er oder sie als (sexuelles) Wesen ist.

Sexualität sehe ich als eine jedem Menschen mitgegebene Kraft, die schon vor der Geburt und bis zum Tod besteht und die unterschiedlichsten Ausdrucksformen findet.

Sexualität ist nicht auf Genitales zu reduzieren- sie ist eine psychische, physische und soziale Ausdrucksform und Erlebnisdimension des Menschen, die auch mit allen anderen Lebensbereichen interagiert.

Sexualität ist in sich weder „gut“ noch „schlecht“. Sie ist das, was wir aus ihr machen: Biologische Funktion oder Liebe, Kommunikation oder Waffe, Intimität oder Aggression, Z wang oder Freiheit, Gesundheit oder Krankheit- und alles dazwischen.

Hetero-, Homo- und Bisexualitäten sind verschiedene Ausprägungen und damit gleichwertige (!) Entwicklungsvarianten menschlicher Sexualität. Jeder Mensch ist sowohl zu homo- als auch heteroerotischen Gefühlen fähig.

Sexuelle und partnerschaftliche „Störungen“ betrachte ich in erster Linie als kreative- wenn auch möglicherweise überholte- psycho/sozio/matische Lösungsversuche, die in sich bereits alle Sehnsüchte und Ressourcen bergen.

Ich orientiere mich in meiner Arbeit an den sexuellen & reproduktiven Menschenrechten der WHO


Arbeitsfelder

Hier finden Sie einige meiner aktuellen beruflichen Tätigkeiten

  • Einzel- und Paarberatung in freier Praxis
  • Mitarbeiterin der Beratungsstelle "Courage"
  • Vorstandsmitglied der ÖGS
  • Mitglied & Sprecherin des Fort- und Weiterbildungsausschusses der ÖGS
  • Jugendsexualberatung & –pädagogik der ÖGF
  • Mitglied der Plattform für sexuelle Bildung
  • Gründerin & Referentin der „Sextalks“ im Erotikfachgeschäft „Liebenswert“
  • Referentin und Supervisorin (Sexualakademie-ÖGS, AfSG, GAMED, Pro Mente Wien, PGA Linz, GIN, SOS Kinderdorf Wels, Frauengesundheitszentren der Bundesländer

Schwerpunkte

Hier finden Sie einige Themenschwerpunkte meiner beraterischen Tätigkeit

  • Sexualität
  • Sexualstörungen
  • Unsicherheit bezüglich sexueller Lebensmodelle, Praktiken und Vorlieben
  • Sexuelle Identitäten, Rollen und Orientierungen
  • Beziehungsmuster & Paardynamiken
  • Familiäre und partnerschaftliche Herausforderungen & Rollenkonflikte
  • Unterstützung beim Finden neuer Lebensperspektiven
  • Begleitung bei Ablösungsprozessen und Autonomiebestrebungen
  • Generationskonflikte und Beratung von Jugendlichen
  • Unterstützung bei der Sexualerziehung von Kindern & Jugendlichen

Ausbildung

Hier finden Sie eine exemplarische Liste meiner Aus- & Fortbildungen

Ausbildungen

  • Studium der Psychologie (Universität Wien)
  • Psychotherapeut. Propädeutikum (ARGE)
  • Systemische Familientherapie (ÖAS) (derzeit noch in Ausbildung)
  • Sexualtherapie (Deutsche Gesellschaft für Sexualforschung)
  • Sexualtherapie nach „Crucible Approach“ (Dr. D. Schnarch)
  • Sexualberatung & Sexualpädagogik (Internationale Akademie für Ganzheitsmedizin)
  • Approche Sexocorporelle ISP Wien/ ZISS

Fortbildungen

  • Systemische Sexualberatung (Prof. Dr. U. Clement & ÖGS)
  • Sexualmedizinisches Basiswissen für SexualberaterInnen (Dr. E. Bragagna)
  • Sexualpädagogik und –beratung bei Menschen mit Behinderungen (Dr. D. Schmutzer)
  • Sexualität & Pornographie in den neuen Medien (Dr. F. Herrath, ISP Dortmund)
  • Sexualität & Internet (Prof. Dr. M. Dannecker)
  • Transidentität (Dipl. Psych. Dr. S. Becker)
  • Perversionen- Beratung & Psychotherapie bei Frauen & Männern (Dipl. Pych. Dr. S. Becker)
  • Sexueller Fetisch & männliche Perversionen (Prof. Dr. M. Dannecker)
  • Sexuelle Orientierungen & homophob motiviertes Bullying (Mag. W. Wilhelm)
  • Theorie & Praxis der Online-Beratung (Mag. G. Hintenberger)
  • Uvm.